KiOSK
📅 05.07.2024
📍 KiOSK – Albrechtplatz 125

Der KiOSK der kein Kiosk ist
Sommersemester 2024: Die Jungen Stadtmacher:innen erobern einen neuen Raum! Der kleine Anbau am Kreisverkehr des Albrechtplatz 125 wird schon seit Jahren beäugt: Von Kreativen, die Lust hätten dieses kleine Häuschen zu nutzen und von Anwohner:innen die sich fragen, wozu dieses verklebte, getaggte Ding eigentlich gut sein soll. Es stellt sich heraus, dass besagtes Häuschen einer Rechtsanwaltkanzlei gehört, die dieses eigentlich abreißen möchte. Aber als sie von den Ideen der Jungen Stadtmacher:innen hören, diesen Ort zu verwandeln und neu zu gestalten, lassen sie diese Pläne fallen. Und die Kirsche auf der Sahne: Eine Miete fällt bei dem Ort nicht an.
Die Design-Studierenden mit der Unterstützung der Professorin Brigitte Hartwig entwickeln daraufhin ein Konzept, wie dieses Eckgebäude genutzt werden kann. Nach gründlicher Reinigungsaktion und Träumen von Spätis und Weinbars, wird der Ort zum KiOSK. Die Fenster lassen sich nicht öffnen, aber die Gruppe von Studierenden lassen ein kleine, feine öffentliche Galerie entstehen, die dank der Interak-Tür auch mit der Nachbarschaft kommunizieren kann. Auf einmal lädt dieser unhandliche Ort am Kreisverkehr zum “Cornern” ein, das kleine Mäuerchen daneben reicht als Sitzfläche und kleine Events wie Vernissagen lassen Menschentrauben bilden.
Summer semester 2024: The Young City Makers conquer a new space! The small extension on the roundabout at Albrechtplatz 125 has been eyed for years: by creative people who would like to use this little house and by residents who wonder what this sticky, tagged thing is actually good for. It turns out that the little house in question belongs to a law firm that actually wants to tear it down. But when they hear about the Young City Makers’ ideas to transform and redesign this place, they drop their plans. And the cherry on top: there is no rent for the site.
The design students, with the support of Professor Brigitte Hartwig, then developed a concept for how this corner building could be used. After thorough cleaning and dreaming of late-night pubs and wine bars, the place becomes KiOSK. The windows cannot be opened, but the group of students create a small, fine public gallery that can also communicate with the neighbourhood thanks to the Interak door. All of a sudden, this awkward place on the roundabout invites people to ‘cornern’, the small wall next to it serves as a seating area and small events such as vernissages bring crowds of people together.






